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Über das Schreiben

„Der Dichter ist eine Welt, eingeschlossen in einen Menschen“

Sie wollen Schriftsteller werden, aber immer wenn Sie davon erzählen, ernten Sie nur ungläubiges Kopfschütteln? Tja, so sind sie, die Ungläubigen. Es zählt nur der Erfolg, vor allen Dingen der materielle Erfolg. Bis Sie es endlich geschafft haben, veröffentlicht zu werden, gelten Sie in Ihrem Umfeld, Ihrer Familie und Ihrem Bekanntenkreis als Spinner. Das ist so, das war so und das wird immer so sein. Lassen Sie sich nicht beirren und gehen Sie Ihren Weg eisern weiter. Die Leute, die heute über Sie lächeln, klopfen Ihnen morgen auf die Schulter.

Man wird also nicht ernst genommen!
Na und?

Dachten Sie etwa, dass die großen Geister der Menschheit ernst genommen wurden, als sie ihre Ideen das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt haben? Denken Sie mal an Kolumbus und seine Idee von einem Seeweg nach Indien; der Mann hat schließlich Amerika entdeckt. Noch schlimmer ist es den ersten Erfindern von Luftfahrtzeugen ergangen. Menschen, die wie Vögel fliegen? Lächerlich!

Zu allen Zeiten wurden Menschen verspottet, die einen Traum hatten und versuchten, ihn wahrzumachen. Sie sind in exklusiver Gesellschaft. Fühlen Sie sich wohl, denn wenn Sie das Geschwätz der anderen verunsichert, werden Sie es nicht schaffen. Zuerst müssen Sie an sich selbst glauben, erst dann können Sie erwarten, dass jemand anderer an sie glaubt. Wenn alle lächeln, lächeln Sie mit. Man wird sehen, wer zuletzt lacht. Und selbst wenn Sie es nie schaffen, veröffentlicht zu werden, so haben Sie doch etwas Bleibendes hinterlassen. Außerdem haben Sie Ihre Zeit sinnvoll verwendet, haben es zumindest versucht, Ihren Traum wahr werden zu lassen, so dass Sie sich später nicht, wie die meisten Ihrer Mitbürger vorwerfen müssen, …hätte ich doch damals…?

Wenn auch nur ein einziger Mensch Ihr Werk liest und darüber nachdenkt, dann haben Sie mehr erreicht als die meisten anderen, die Tag für Tag in eine Firma oder eine Fabrik trotten, ihren Job hassen und nur darauf warten, dass der Feierabend näher rückt. Sie sind kreativ! Das ist schon so manches mitleidige Lächeln wert. Ich habe meine schriftstellerische Karriere mit dem Schreiben von Kinderbüchern begonnen. Nun gilt man quasi als Volltrottel, wenn man sich als Erwachsener mit Hexen, Zauberern, Zwergen und ähnlichem beschäftigt. Hinzu kommt bei den meisten Menschen die Vorstellung, es sei einfach, ein Kinderbuch zu schreiben. Die Leute glauben, es genüge sich sprachlich auf das Niveau eines Kleinkindes zu begeben und irgend etwas zusammenzufaseln.

Glauben Sie mir, Kinderbücher zu schreiben ist mit das Schwierigste überhaupt, denn eine gute Geschichte muss eine Qualität haben, die auch Erwachsene überzeugen würde, aber ein Kind nicht überfordert. Hinzu kommt, dass Erwachsene beim Lesen eines Buches sich jederzeit bewusst sind, dass alles Geschriebene pure Fantasie ist, ein Kind sich aber ganz in die Geschichte hineinversetzt und glaubt, dies alles gäbe es wirklich. Es ist eine enorme Verantwortung, ein Kinderbuch zu schreiben, denn die Botschaften der Geschichte, ob offensichtlich oder unbewusst, können ein Kind nachhaltig beeinflussen. Nachdem in meinem Bekanntenkreis schon mehrere Personen am HWS-Syndrom vom vielen Kopfschütteln litten, war selbst ich an einem Punkt, an dem ich mich fragte, ob die anderen nicht vielleicht Recht hätten und ich mich in einer unrealistischen Vorstellung verrannte. Zu meinem Glück hat mir aber das Schreiben so viel Spass gemacht, dass ich dabei blieb, und nachdem mein erstes Buch veröffentlicht war, änderte sich das Verhalten meiner Umgebung komplett. Plötzlich schlug mir Bewunderung entgegen, ja regelrechte Hochachtung, denn niemand wird so sehr beneidet wie ein Schriftsteller.

Die meisten Menschen haben Probleme, einen zwei Seiten langen Brief zu schreiben; dass es jemanden gibt, der sich eine Geschichte ausdenkt, die über mehrere Hundert Seiten geht, übersteigt ihr Vorstellungsvermögen. Ich habe festgestellt, dass in vielen meiner Mitmenschen der heimliche Wunsch schlummert, zu schreiben, aber die Angst vor dem Versagen und der Reaktion auf dieses Versagen hält sie davon ab, es zu versuchen.

Niemand wird verspottet, wenn er beginnt Aquarelle zu malen, an der Volkshochschule einen Kurs belegt und mit seiner Staffelei durch die Gegend zieht, aber Menschen, die sich dem Schreiben widmen, ernten Reaktionen von ihrer Umwelt, als hätten sie nicht mehr alle Tassen im Schrank. Dabei kann das Schreiben auch ein wunderbares Hobby sein. Alle Welt denkt „richtige“ Schriftsteller werden veröffentlicht und verdienen irre viel Geld. Lassen Sie sich gesagt sein: Auch ein John Grisham oder Stephen King haben das Schreiben als Hobby begonnen und wurden erst sehr viel später veröffentlicht.

Was geschah, nachdem mein erstes Buch erschienen war? Nun hatten anscheinend immer alle gewusst, dass etwas in mir steckt. Leute, die mich zuvor belächelt hatten, klopften mir nun auf die Schulter, und jedermann war richtig stolz darauf, einen Schriftsteller zu kennen. Manchmal ist es mir schon peinlich, wie die Menschen zu mir aufblicken. Ich habe mir meine Leidenschaft nicht ausgesucht, sie hat mich gefunden, und ich komme mir oft wie ein Hochstapler vor, weil die Leute mich als etwas Besonderes behandeln.

Ich kenne Menschen, die auf ihrem Gebiet, beruflich oder privat, Großartiges geleistet haben, ohne dass ihre Leistung jemals gewürdigt worden wäre. Niemand bewundert einen Maurer, der eine perfekte Wand hochzieht oder einen Automechaniker, der die schwierigsten technischen Fehler aufspürt. Ebenso ergeht es Menschen, die eine neue Sprache erlernen oder die unglaublichsten Dinge herstellen. Nur der materielle Erfolg zählt, nicht die Freude an der Sache an sich.

Sie haben nun erfahren, dass auch ich nicht als kompletter Schriftsteller geboren wurde, sondern mir alles mühsam erarbeiten und viele Schwierigkeiten aus dem Weg räumen musste, bevor ich es geschafft hatte, veröffentlicht zu werden. Und veröffentlicht zu werden ist immer noch der Traum eines jeden Schriftstellers. Und hier beginnt mein Traum. Ich möchte Sie unterstützen und auf den Weg zu einer professionellen Karriere als Autor bringen.

Sie dürfen mich gern unter Tel. 07158 - 914 86 85 anrufen! Auch während des Kurses kann man mich jederzeit anrufen, wenn Fragen zu den gestellten Aufgaben auftauchen, denn ich habe das gleiche Ziel, wie mein Schreibschüler, ich möchte eines Tages in eine Buchhandlung gehen und den im Kurs entstandenen Roman in der Hand halten.


Langjährige Zusammenarbeit mit der renommierten Agentur AVA International in München. Die besten in einem Jahr in Schreibkurs und Coaching entstandenen Romane werden von mir persönlich der Agentur ans Herz gelegt.

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